Arbeit und Wirtschaft
Der Mittelstand ist der treibende Pfeiler der deutschen Wirtschaft. Doch besonders dem Handwerk fehlt der Nachwuchs: Bis 2020 sollen 1,8 Millionen Fachkräfte fehlen. Dabei gilt das duale Ausbildungssystem als das deutsche Erfolgsmodell.
DIE ZUKUNFT VON MITTELSTAND UND HANDWERK
Doch was sind überhaupt die Gründe für den Fachkräftemangel? Was kann getan werden, um manche Bereiche des Handwerks und des Mittelstands attraktiver zu gestalten, damit hier die Bewerber_innenzahlen wieder steigen?
Wie kann die Berufsausbildung in Zeiten der Akademisierung wieder mehr wert- geschätzt werden? Und wie können die Betriebe Ge üchtete in Deutschland integrieren? Könnte das nicht auch eine Chance sein?
Eine Veranstaltung, auf der gemeinsam über Gegenwart, Zukunft und Herausforderungen des Mittelstandes und des Handwerks zu diskutiert wurde.
Verlauf:
Selbstständige neuen Typs vor Prekarisierung schützen!
„Die Arbeitsbeziehungen sind in einem fundamentalen Wandel. … Freiheit und Prekarisierung liegen eng beieinander. Wie muss die Arbeitspolitik der Zukunft aussehen, damit wir Flexibilität und Sicherheit verbinden … ?“ So ein Auszug aus dem Arbeitsprogramm des SPD- Parteivorstands von 2014.
Die AGS sieht das als Auftrag, eigene Beiträge zu diesem Thema zu liefern. In NRW wie im Bund! Dazu ein aktueller Beitrag von Dr. Dieter Falk.
In NRW beschäftigt sich der AGSNRW- Arbeitskreis Soloselbständige intensiv mit diesem Thema. Auch bundesweit ist die Problematik prekärer Selbständigkeit für die AGS von besonderer Bedeutung.
Für junge Flüchtlinge und Ausbildungsbetriebe in NRW eröffnen sich neue Chancen: NRW- Innenminister Jäger ermöglicht Duldung bei Ausbildung.
Ausländerbehörden in NRW können ab sofort jungen Flüchtlingen, die einen Ausbildungsplatz gefunden haben, eine Duldung aussprechen.
Innenminister Jäger: "Damit schaffen wir zu Beginn des Ausbildungsjahres Rechtsicherheit für die Ausbildungsbetriebe und die jungen Flüchtlinge. Zusätzlich erkennen wir die Integrationsbemühungen und das Engagement der jungen Menschen an".
Nun können Ausländerbehörden in NRW eine Duldung für junge Flüchtlinge aussprechen, wenn sie einen Ausbildungsplatz gefunden haben.
SPD und AGS: Wir kümmern uns!
Kontakte zur Basisgehören zum "tägöich Brot" der Politik. Bei Ortsterminen hört man, "wo der Schuh drückt". Werner Thelen, Inhaber des Autohauses Claessens in Verlautenheide hatte zu einem Gespräch über Probleme von Inhabergeführten Unternehmen eingeladen. Dieser Einladung folgten Eva-Maria Voigt-Küppers MdL (Stellv. Vorsitzende der NRWSPD-Landtagsfraktion) und André Brümmer, Vors. der AGSREGIOAACHEN gerne.