Arbeit und Wirtschaft
Veröffentlicht am 10.05.2026 in Arbeit und Wirtschaft
10.5.2026 Dirk Wiese MdB auf Facebook :
Parlamentskreis Handwerk gründet sich im Deutschen Bundestag
In dieser Woche fand die Gründung des überparteilichen Parlamentskreises Handwerk im Deutschen Bundestag auf Initiative von Abgeordneten aus den Reihen von CDU, CSU und SPD statt. Auch der heimische Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese war bei der wichtigen Gründungsveranstaltung dabei und bekräftigt:
„Das Handwerk ist Job- und Ausbildungsmotor und braucht eine starke politische Unterstützung, sei es bei der Entlastung durch weniger Bürokratie und Dokumentationspflichten oder bei der Schaffung von Ausbildungsstellen gerade im ländlichen Raum, sowie dem Fokus auf klare wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Vor Ort verbindet das Handwerk Tradition mit Zukunft und diese Zukunft muss gestärkt werden."
Die Herausforderungen für das Handwerk sind laut den Gründungsmitgliedern des Parlamentskreises vielfältig und mit dem Parlamentskreis Handwerk soll das Handwerk im Bundestag eine noch stärkere und sichtbare Stimme erhalten.
|
|||||||||||||||||||||
|
Berlin, 15.9.2025
Vertreter des AGS- Bundesvorstandes waren zu einem Arbeitsgespräch beim ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks) in Berlin zu Gast.
Vom Hauptgeschäftsführer des ZDH , Holger Schwannecke wurden der AGS-Bundesvorsitzende Ralph Weinbrecht (BW) und AGS- Bundresvorstandsmitglied Andre´Brümmer (NRW) begrüßt.
Diese Arbeitstreffen finden regelmäßig statt, um sich zu Themen auszutauschen, die für beide Seiten relevant sind.
Diesmal standen speziell die Kostenübernahme bei Schadstoffprüfungen an Gebäuden zur Diskussion. Strittig ist, ob Eigentümer oder die beauftragte Firma die Kosten tragen müssen. Die Lobby dere Wohnunswirtschaft möchrte das Handwerk belasten, das Handwerk die Eigentümer.
Das Lieferkettengesetz war und ist ein Dauerthema für AGS und Handwerk.
Das gilt auch für die Gleichstellung von Akademischer und Beruflicher Bildung.
Aktuell: Die Planungssicherheit für Erneuerbare Energie, speziell die Einspeisevergütung von Solarstrom. Wirtschaftsministerin Reiche stellt die Energiewende in Frage, was KMU- Hersteller und Handwerk ebenso irritiert wie die Verbraucher.
Übrigens: Am 20.0.2025 ist
DIHK, 20.9.2024
|
Das Gründungsinteresse erreicht ein Rekordtief und Deutschland als Gründungsstandort bekommt die bisher schlechteste Bewertung seit Erhebungsbeginn: Die Ergebnisse des aktuellen DIHK-Reports zur Unternehmensgründung sind ernüchternd – und die Signale für die Politik zum Handeln deutlich.
Aus: ZDH kompakt Juni 2024
Familienpolitik muss Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser unterstützen
Berlin, Juni 2024
Die aktuelle Ausgabe von ZDH kompakt, einem Informationsdienst des Zentralverbandes des Deutschen Handewerks, befasst sich wieder mit einem auch für uns als AGS interessanten Thema!
Die aktuelle Lage ist geprägt von einem massiven Fachkräftebedarf. Eine Stellschraube, Abhilfe zu schaffen, ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Familienpolitische Leistun- gen müssen unterstützen, sind gegenwärtig aber viel zu komplex und ineffizient, im Ergebnis nur mäßig erfolgreich und zudem teuer. Daher fordert der ZDH ein Umsteuern in seinen „Leitlinien zur Familienpolitik“.
Ausgangslage
Im Handwerk ist der demographische Wandel längst angekommen. In einigen Branchen und Regionen haben Handwerksbetriebe zunehmend Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen und qualifiziertes Personal zu finden. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit – vor allem für kleinere Betriebe.
Vor diesem Hintergrund hat das Handwerk ein großes Interesse daran, dass die Frauen- erwerbstätigkeit weiter steigt und das Potential der gut qualifizierten Frauen noch besser erschlossen wird. Bisher liegt die Erwerbsbeteiligung von Frauen immer noch deutlich hinter der von Männern, und im Vergleich zu anderen Ländern bleiben Mütter in Deutschland immer noch eher zuhause als ihre Partner bzw. arbeiten in Teilzeit. Insbe- sondere Mütter sollten stärker in die Lage versetzt werden, nach einer Phase der Erwerbsunterbrechung schnell wieder in den Beruf zurückzukehren. Unternehmerinnen brauchen eine bessere Absicherung bei Schwangerschaft und Mutterschaft. Immer be- deutsamer wird es auch, Lösungen zu finden, um den täglichen Spagat zwischen Beruf und Pflege von Angehörigen zu meistern.
Familienpolitische Leistungen sollten hier unterstützen. Derzeit sind sie aber viel zu komplex und ineffizient, im Ergebnis nur mäßig erfolgreich und zudem sehr teuer. So werden in Deutschland rund 200 Mrd. Euro für rund 150 verschiedene ehe- und familienpolitische Maßnahmen ausgegeben.
Reformen auf vielen Feldern sind also notwendig. Daher hat der ZDH-Ausschuss Sozial- versicherung „Leitlinien zur Familienpolitik“ erarbeitet. Diese wurden im April 2024 vom ZDH-Präsidium beschlossen.