AGS Regio Aachen

Guntram Schneider ist tot

Landespolitik

Ein sehr geschätzter Gast der AGS

Guntram Schneider ist im Alter von 68 Jahren gestorben. 

Die AGS trauert um einen" Freund der AGS", wie sich Guntram selbst nannte. 

Der ehemalige NRW- Arbeitsminister war auch für Themen wie: "Soziale Absicherung von Selbständigen" ein aufmerksamer Gesprächspartner, einem Kern- Thema der AGS. Bei seinem Einsatz für die Duale Ausbildung lag er ebenfalls voll auf AGS- Linie. Er war einer der Väter des Ausbildungskonsens zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern. Der gradlinige Übergang von der Schule in den Beruf lag ihm am Herzen, wie auch uns. 

Insbesondere schätzten wir an Guntram, dass er keine"Ideologischen Scheuklappen" besaß. Ein gradliniger, kantiger Genosse, an den wir uns gerne erinnern und der der NRWSPD und uns fehlen wird.

 

Sebastian Hartmann zum Tod von Guntram:

Ein Kämpfer für die Sozialdemokratie ist von uns gegangen. Die NRWSPD trauert über die Nachricht vom Tod von Guntram Schneider. Der frühere Arbeitsminister im Kraft-Kabinett ist im Alter von 68 Jahren in Dortmund gestorben.

„Die Nachricht macht uns alle traurig. Der Verlust ist immens: Wir haben einen integren Menschen, einen aufrechten Sozialdemokraten und einen leidenschaftlichen Gewerkschafter verloren. Er war ein Kämpfer und Original mit dem Herzen auf dem rechten Fleck. Sein politischer Einsatz war stets auf Arbeitnehmerrechte und soziale Gerechtigkeit ausgerichtet. Auf dem zurückliegenden Landesparteitag begrüßte er den Rot-Pur-Prozess und die Reformvorschläge für einen neuen, gerechteren Sozialstaat. Dazu war Guntram Schneider ein geschichtsbewusster Sozialdemokrat. Wir alle haben sehr gern und sehr gut mit ihm zusammengearbeitet, ihn als Kollege, Vertrauten und Politiker sehr geschätzt. Unser herzliches Beileid gilt den Angehörigen, Freunden und allen Genossinnen und Genossen. Möge Guntram
Schneider in Frieden ruhen.

Als einstiger nordrhein-westfälischer DGB-Chef und späterer Arbeitsminister im Kraft-Kabinett verbinden wir mit dem Sozialdemokraten Guntram Schneider große Verdienste um eine soziale Arbeitsmarktpolitik, die die Integration von Langzeitarbeitslosen ebenso beinhaltete, wie die Einbindung von Menschen mit Behinderung und die Förderung der beruflichen Bildung. Guntram Schneider war unter anderem maßgeblich an der Einführung des „Kein Abschluss ohne Anschluss“-Projektes beteiligt, dass Jugendlichen mit Startschwierigkeiten den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern soll. Mit Guntram Schneider als Minister hat Nordrhein-Westfalen zudem bundesweit eine Vorreiterrolle im Punkt Integration eingenommen mit der Einführung des ersten Teilhabe- und Integrationsgesetz eines Flächenlandes.“

 

 

 
 

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